Im NRC Handelsblad vom vergangenen Samstag gab es einen interessanten Artikel über den Tourismussektor in den Niederlanden. Einigen Diagrammen ließ sich beispielsweise entnehmen, dass Besucher aus Deutschland, Großbritannien, USA, Belgien und Frankreich sich allesamt auf das Niederlande-Klischee „Tulpen, Mühlen, Holzschuhe“ einigen können, während vor allem Amerikaner, Briten und Franzosen das Land auch mit „Architektur und Design“ identifizieren. Bemerkenswert war jedoch vor allem, dass nur die Amerikaner mehrheitlich finden, das kulinarische Angebot in den Niederlanden habe sich verbessert.
Ach ja, die Niederlande und das Essen… Vielsagend ist in diesem Zusammenhang, was Frank Heemskerk, seines Zeichens Staatssekretär für Wirtschaft, im selben Artikel über seine Heimat sagt. „Man kann hier sehr nette Dinge unternehmen: radfahren, wandern; es gibt fantastische Museen, schöne Strände und eine gesellige Gastronomie.“ Gesellige Gastronomie? Ja, denn Geselligkeit ist es, was für den Niederländer im Restaurant zählt – nicht etwa gutes Essen. Wenn man das mal kapiert hat, erklären sich die schluffigen Studenten-Kellner und kulinarischen Fehlgriffe fast von selbst.
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