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Archiv für

Lace Fence/Demakersvan

Gestern habe ich mich sehr nett mit Demakersvan unterhalten, und zwar gleich ein paar Stunden lang. Ich war in ihrem Studio in Rotterdam, um sie für das DAMn° Magazine zu interviewen. Es ging um Auflagendesign, Massenproduktion, Teamarbeit, Stardesigner und natürlich auch um ihren berühmtesten Kunden Brad Pitt.

Bekannt wurden Demakersvan alias Judith de Grauw und die Zwillingsbrüder Joep und Jeroen Verhoeven vor einigen Jahren mit dem Lace Fence. Der Zaun mag fast schon ein alter Hut sein, aber er hat noch immer Variationspotenzial. Demakersvan lassen ihn in einer eigenen Manufaktur in Indien produzieren, wo 40 ehemalige Stahlflechter fragile Blumenmotive nach Entwurf der Designer in die Zäune knüpfen.

Von mir aus können sie die Produktion ruhig ausbauen, wenn dabei weiterhin so schöne Sachen herauskommen wie dieses Wohnhochhaus in Den Haag, vor dessen Laubengängen die Zäune angebracht wurden.

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Doppelsitzer: de Jong und Pakhalé

So originell ich Reinier de Jongs Bücherregal Rek fand, kommt mir sein neuestes Objekt, ein Stuhl namens Keer Chair, doch irgendwie bekannt vor. Oder bin ich die einzige, die eine gewisse Verwandtschaft zum Panther Chair erkennt, den Satyendra Pakhalé schon 2002 für Moroso entworfen hat?

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Jetzt geht’s los…

Es ist soweit: Ab sofort blogge ich unter dieser neuen Adresse über Architektur, Design, Kunst und die seltsamen Seiten des Lebens in den Niederlanden.

Dieser Blog wird die Fortsetzung des Amsterdamblogs, den ich von September 2005 bis März 2009 für die schweizer Zeitschrift Hochparterre geführt habe. Ich bin also schon ordentlich warmgelaufen… Allzu viel wird sich auch nicht verändern, außer dass ich jetzt hin und wieder auf meine frisch publizierten Artikel in diversen Zeitschriften hinweisen und vielleicht ein bisschen öfter über meine Reisen berichten werde.

Viel Spaß!