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Teebeutel

Neulich im trubeligen Foyer des Concertgebouw, vor dem Konzert. Auf dem Tisch vor mir steht ein Teller, auf dem jemand einen benutzten Teebeutel platziert hat. Bald folgt ein zweiter Beutel, der nur schnell im Vorbeigehen abgelegt wird. Schließlich kommt ein weiterer Herr mit einer Teetasse vorbei und fragt den Mann an meiner Seite:

A: „Darf mein Beutel sich noch dazusetzen?“
B: „Ja, natürlich. Het wordt steeds gezelliger! (Es wird immer geselliger!)“

Damit kann ich meine Sammlung von Definitionen des Wortes gezellig (siehe hier, hier und hier) wieder um eine Facette erweitern. Merke: Gezelligheid kann auch unbelebten Objekten zueigen sein.

  1. bald kann ich gezellig! in meinen täglichen diskussionen einbauen…

    13. März 2009
  2. Großartig, diese Story mit den Teebeuteln! Meine beeindruckendste „Gezellig-Erfahrung“ hier in Holland hatte ich auf der Suche nach einer Wohnung: In der Beschreibung des Interiors stand, dass kurz nach dem Eingang ein weißer, zwei Quadratmeter großer, geselliger (!) Flur zu den Zimmern führe. Fand ich auch ganz nett.

    13. März 2009
  3. … das würde eine wundervolle Szene in einem Film abgeben. Habe sehr gelacht. Danke.

    14. März 2009

Trackbacks & Pingbacks

  1. Gesellige Krabben « Anneke Bokern’s Blog

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