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Rembrandtplein

„Nieuw: Rembrandtplein met allure“ titelte Het Parool kürzlich. Denn der bislang etwas schrottige, Neonreklamen- und Caféanbau-verseuchte Rembrandtplein, auf dem sich vor allem Rambazamba-Touristen tummelten, ist neugestaltet worden. Aber „allure“? Nun ja. Immerhin wurde die unsägliche Bronze-Nachtwache entsorgt. Aber zu Rembrandts Füßen breitet sich nun keinesfalls ein Paradebeispiel der zeitgenössischen Landschaftsarchitektur aus, sondern nur eine lieblose Grasfläche, die sich im Amsterdamer Winterregen sofort in Matsch verwandelt hat.

Eine weitere Neuerung ist die Lichtanlage, mit der der gesamte Platz erleuchtet werden kann. Sie dient aber nicht etwa dazu, den Platz für Veranstaltungen oder Feste attraktiver zu machen. Statt dessen kann die Polizei bei Handgemengen per SMS das Licht hochdrehen, um besser eingreifen zu können. „Calamiteitenlicht“ nennt sich das. Sympathiek, hoor…

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