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Koseworte

Fluchende Niederländer wünschen einem ja gern Krankheiten an den Hals („kankerwijf“ & Co), Deutsche dagegen werfen mit Fäkalausdrücken um sich. Letztere scheinen in den Niederlanden eher als Koseworte durchzugehen. Hingerissene Omis im Supermarkt nennen meine Tochter gerne mal „poepie“ („Scheißerchen“), und auch „drolletje“ („Köttel“) kam schon vor. Gestern war ich dann aber doch überrascht, als eine ältere Dame in den Kinderwagen schaute und entzückt rief: „Wat een scheet!“ („Was ein Furz!“). Im Nachhinein wurde mir klar, dass mir das vermutlich nicht mal aufgefallen wäre, hätte sie ein „scheetje“ daraus gemacht.

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