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Krisenwochenende

Arbeitslose Architekten und stillgelegte Bauprojekte, wohin man schaut, drastische Sparmaßnahmen in der Amsterdamer Stadtkasse und dann auch noch eine Regierung, die Kunst und Kultur pauschal als „linke Hobbys“ bezeichnet. Die Stimmung ist gerade nicht besonders gut. Am Wochenende war ich auf einer Party, wo die Krise und ihre Folgen das allgemeine Gesprächsthema waren – und das, obwohl die Holländer doch eigentlich so gute Selbstverkäufer sind, bei denen immer alles nur großartig läuft, wenn man sie fragt.

Im Noorderpark stieß ich dann auf eine andere Variante der Krisenbewältigung. Dort findet bis Anfang November Crisiskunst statt, ein Mini-Festival mit Bands, Künstlern und einer Bar mit bemerkenswert ordentlicher Espressomaschine. Laut den Veranstaltern diente Berlin als Inspirationsquelle. Eieiei – wird Amsterdam jetzt auch arm aber sexy?

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