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Crowdfunding-Brücke in Rotterdam

Krise, Krise, Krise herrscht im niederländischen Baubetrieb. Allmählich ergreifen einige Architekten aber die Initiative und lassen sich neue Methoden einfallen, um doch noch an Bauprojekte zu kommen. Zum Beispiel ZUS aus Rotterdam, die den Web2.0-Hype des Crowdfunding für sich entdeckt haben. Zwischen dem Rotterdamer Hauptbahnhof und dem Hofbogen (ein altes Eisenbahnviadukt, das seit kurzem die Minimall beherbergt) wollen sie eine Fußgängerbrücke bauen. Der Bau der 350 Meter langen Holzbrücke beginnt auf halber Strecke, so dass das Konstrukt von der Mitte aus in Richtung Start- und Endpunkt wächst. Die Finanzierung will man durch den Verkauf einzelner Bretter sichern, in die der Name des jeweiligen Wohltäters graviert wird – ein bisschen also wie bei altmodischen Parkbänken. Bislang sind allerdings erst 20 000 der nötigen 400 000 Euro zusammen gekommen.

Wenn das klappt, sollen unter dem Projekttitel „I Make Rotterdam“ diverse Crowdfunding-Projekte folgen. Man darf gespannt sein.

  1. Das ist ja mal eine schöne Idee. Da ist dann schon wieder so viel Werbung drauf und die Idee ist so gut, dass die Brücke schon wieder cool ist. Bin mal gespannt ob das Projekt finanziert wird.

    17. November 2011

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