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Amsterdamer Absurditäten

Manchmal gibt es doch nichts schöneres als Lokalnachrichten – vor allem aus Amsterdam. Ein Griff aus den Zeitungsberichten der letzten paar Tage:

• Bei Artis, dem Amsterdamer Zoo, kann man nun Führungen zum Thema Homosexualität im Tierreich buchen. Dort gibt es nämlich ein schwules Pinguinpärchen. So eine Führung muss man sich mal bildhaft vorstellen: „Die beiden da hinten, das sind zwei Männchen! Und die da auch. Man sieht’s zwar nicht auf den ersten Blick, aber die zwei da beim Zaun sind auch schwul.“ Zwangsouting von Erdmännchen und Stachelschweinen? Ist das politisch korrekt?

• Auf dem Dam werden in den kommenden Monaten Aufpasser gegen lebende Standbilder vorgehen, die Passanten belästigen. Bin ich die einzige, die das irgendwie paradox findet?

• Der Tunnel unter dem Rijksmuseum soll nach der Wiedereröffnung des Museums nicht mehr für Radfahrer zugänglich sein. Dagegen gibt es heftigen Protest, und vermutlich wird ein Bürgerreferendum folgen. Bis dahin bleibt der Tunnel zu – angeblich aber nur, damit die Bürger einen Eindruck davon bekommen, wie sich ein geschlossener Tunnel anfühlt und eine fundierte Entscheidung treffen können. Vermutlich sind damit vor allem all die Bürger gemeint, die den geschlossenen Tunnel in den letzten zehn Jahren noch nicht bemerkt haben?

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