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Beiträge aus der Kategorie ‘schnickschnack’

Alles hat ein Ende…

Das Ende der Zeiten wird am 21.12.12 vermutlich eher nicht anbrechen – aber das Ende dieses Blog schon.

Nach so vielen Jahren – zunächst beim Hochparterre, dann bei WordPress – ist es an der Zeit für ein dickes doei. Es war schön mit Euch, und es hat mir immer viel Spaß gemacht, über die kuriosen Seiten des Lebens in Amsterdam zu berichten. Leider habe ich einfach nicht mehr die Zeit dafür. Schuld daran dürften unter anderem Facebook & Co sein.

Und genau dort könnt Ihr auch weiterhin verfolgen, was Anneke in Amsterdam tut. Architekturbezogenes in englischer Sprache gibt es auf der FB-Page von architour. Man kann natürlich auch jederzeit einen unverbindlichen Versuch unternehmen, sich mit mir persönlich anzufreunden…

In diesem Sinne: dag, doei, doeg, toedeloe, tot ziens!

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Kleines Sommerrätsel: Wo bin ich seit 2 Wochen?

Zurück aus Malaysia

Nach 3 Wochen Malaysia bin ich wieder im Lande. Was mir vorher nicht bewusst war: Das war ein Urlaub in Geert Wilders‘ schlimmstem Albtraum. Ein Multikultistaat voller freundlicher Moslems mit vielen Kindern. Gatver!

Oh, was war das Essen lecker, das Klima feuchtheiß, die Städte spannend. Und Paula hat sich fast daran gewöhnt, dass sich ständig fremde Menschen mit einem „So cute!“ auf sie stürzen.

Met vakantie…

Ich verabschiede mich hiermit für drei Wochen aus den nasskalten Niederlanden ins feuchtwarme Malaysia und werde im September wieder auf Sendung sein. Tot ziens!

Nederwiet

Von weitem betrachtet hat das niederländische gedoogbeleid, also die Toleranzregelung für weiche Drogen, ja immer sowas possierliches. Ich muss zugeben, dass ich es auch immer unheimlich sympathisch fand. Bis ich gestern Abend die Dokumentation Nederwiet bei NCRV gesehen habe. Darin wird erklärt, dass die ganze angebliche Toleranz einen rechtsfreien Raum schafft, in dem die Gemeinden mit Coffeeshops machen können, was sie wollen, der Hanfanbau zunehmend in die Hände professioneller Banden fällt, niemand weiß, mit welchen Pflanzenschutzmitteln das Kraut vor dem Verkauf behandelt wurde, und Elektriker von NUON nebenberuflich für ein paar Tausend Euro Stromzapfanlagen für Haschplantagen anschließen.

Die Dokumentation gibt’s (zumindest in den nächsten paar Wochen noch) auch online.

Tampert

Die Niederländer haben ja bekanntlich was mit Derrick. Nirgends außerhalb Deutschlands hatte die Serie so viele Fans wie hier. Vor ein paar Jahren gab es sogar eine Fernsehreklame der niederländischen Polizei mit Horst Tappert.

Fast noch mehr Spaß macht aber Tampert, die Derrick-Persiflage des Comedy-Duos Jiskefet, dessen Humor mir sonst oft ein Rätsel bleibt. Persönlich finde ich vor allem Michiel Romeyn als Harry/Freddy in schweinslederner Jacke sehr gelungen. Hier eine komplette Folge. Die muss man sich auch wirklich ganz ansehen, weil die extreme Langsamkeit – ebenso wie das unmöglich wörtlich übersetzte Deutsch – nun einmal Teil des Konzepts ist. „Ich werde Ihnen bedeuten, was das zu bezeichnen hat.“

Wohnung in Amsterdam zu verkaufen

Nach fast acht Jahren ist es soweit: Wir ziehen demnächst um, und zwar nach Amsterdam-Noord. Ein Haus mit Gärtchen in fünf Minuten Fietsabstand zur Fähre hat uns überzeugt. Dann werden wir zu den Gentrifikatoren gehören, die abends bei Albert Heijn das Bio-Hühnerfilet kaufen, das den ganzen Tag über niemand angeguckt hat, und die an den braunen Eckcafés vorbeiradeln, um ihr Bier bei Noorderlicht zu trinken.

Vorher müssen wir aber noch unsere jetzige Wohnung verkaufen. Schweren Herzens, denn so eine Aussicht werden wir vermutlich nie wieder bekommen. Interesse? Die Wohnung ist 80 Quadratmeter groß, liegt im 13. und damit obersten Geschoss eines Wohnhochhauses am Sloterplas, hat einen wunderschönen geölten Holzboden, einen neun Meter langen Balkon und einen Blick wie in der Krombacher-Werbung. Hier gibt es mehr Info: www.bhs373.nl